Stressmanagement-Workshops, Seminare und BGM-Formate für Verwaltungen und öffentliche Einrichtungen | Hannover, Bremen, Hamburg
Formate für gesunde Leistungsfähigkeit in einer Verwaltung, die immer mehr trägt
Viele Fortbildungen zu Resilienz und Stressmanagement werden gut bewertet. Im Arbeitsalltag ist davon wenige Wochen später oft kaum noch etwas zu spüren.
Verwaltungen stehen unter hohem Veränderungsdruck: Personalengpässe, neue Fachverfahren, Digitalisierung und steigende Erwartungen von Bürgerinnen und Bürgern. Die Arbeit wird dichter und komplexer, ohne dass Aufgaben wegfallen. Unter diesen Bedingungen erreichen Angebote zur Gesundheitsförderung die Beschäftigten oft nur begrenzt.
Ich entwickle Formate für Beschäftigte, Führungskräfte und Teams in öffentlichen Einrichtungen. Jedes Konzept wird nach einem Vorgespräch auf die Ausgangslage Ihres Hauses abgestimmt. Im Mittelpunkt steht die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags: Die Teilnehmenden erkennen ihre eigenen Grenzen und leiten daraus konkrete nächste Schritte ab.
Vor Ort arbeite ich schwerpunktmäßig in Hannover, Bremen, Hamburg und im norddeutschen Raum. Je nach Anlass bin ich auch bundesweit oder online tätig.
kostenfrei · ca. 30 Minuten · unverbindlich
Woran Verwaltungen merken, dass es Zeit ist, genauer hinzuschauen
Belastung zeigt sich in Verwaltungen selten auf einen Schlag. Der Betrieb läuft weiter, Fristen werden gehalten. Typische Anzeichen sind:
- Bestehende Angebote zu Resilienz oder Stressmanagement finden wenig Resonanz, und der Transfer in den Arbeitsalltag bleibt gering.
- Führungskräfte, die Entlastung besonders bräuchten, nehmen kaum an Fortbildungen teil, weil die Arbeit in ihrer Abwesenheit liegen bleibt.
- Personalengpässe und schwierige Nachbesetzungen verteilen zusätzliche Aufgaben auf weniger Schultern.
- E-Akte, neue Fachverfahren, Gesetzesänderungen und KI-Projekte laufen parallel. Zu jeder Neuerung gibt es eine Schulung, zum Umgang mit der Gesamtmenge selten.
- Der Umgangston im Team und gegenüber Bürgerinnen und Bürgern wird angespannter. Die Ursache liegt häufig in der Arbeitsverdichtung, nicht in fehlender Kommunikationskompetenz.
Nicht hinter jeder Beobachtung steht dieselbe Ursache. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen, bevor sich die Situation weiter zuspitzt.
„Wenn Du merkst, dass in Deinem Alltag oder Arbeitsleben etwas nicht rundläuft, ist die Reihe eine sehr gute Hilfe, sich über einiges im eigenen Leben bewusst zu werden.“
— Jacqueline, Teilnehmerin der Workshop-Reihe im Jobcenter Aurich
Worum es in meinen Formaten gehen kann
Belastung, Stressmanagement und gesunde Leistungsfähigkeit
Stress nicht nur managen, sondern verstehen und regulieren. Teilnehmende erkennen ihre eigenen Muster und finden Wege, die auch an vollen Tagen funktionieren.
Führung zwischen Verantwortung und eigenen Grenzen
Führungskräfte in der Verwaltung stehen zwischen Leitung, Politik, Team und Bürgerinnen und Bürgern. Es geht darum, unter Druck zu entscheiden statt nur zu reagieren, ohne die eigene Kraft dauerhaft zu überziehen.
Eigene Grenzen erkennen und vertreten
Aufgaben werden verteilt, aber selten gestrichen. Die Teilnehmenden reflektieren, wo ihre eigenen Grenzen liegen, und entwickeln Wege, diese gegenüber Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten sowie Kundinnen und Kunden klar zu vertreten.
Veränderung, Digitalisierung und KI
Nicht die einzelne Neuerung belastet, sondern die Summe. Im Fokus steht der Umgang mit dauerhafter Veränderung und Ungewissheit im Verwaltungsalltag.
Gewohnheiten und Resilienz im Arbeitsalltag
Wissen allein verändert wenig. Teilnehmende entwickeln kleine, realistische Schritte für ihren Alltag und lernen, mit Rückschlägen umzugehen.
Was meine Formate von bisherigen Angeboten unterscheidet
Viele Fortbildungen vermitteln fundiertes Wissen. Für den Transfer in den Arbeitsalltag braucht es zusätzlich Zeit für Reflexion und die Übertragung auf die konkrete Arbeitssituation. Darauf sind meine Formate ausgelegt.
| Vergleich | Typisches Standardangebot | Meine Formate |
|---|---|---|
| Inhalte | Standardisierte Inhalte, in jeder Behörde ähnlich | Abgestimmt auf Ihr Haus, nach einem Vorgespräch über Ausgangslage, Zielgruppe und Rahmen |
| Zeit | Kurze Formate mit wenig Raum für Reflexion und Transfer | In der Regel ein ganzer Tag, weil Reflexion Raum braucht. Halbtags nach Absprache. |
| Methode | Wissensvermittlung steht im Mittelpunkt | Reflexion des eigenen Arbeitsalltags: Die Teilnehmenden erkennen ihre eigenen Grenzen und leiten eigene Schritte ab. |
| Ergebnis | Allgemeine Empfehlungen | Ein persönlicher Praxisplan mit konkreten nächsten Schritten |
| Umfang | Ein einzelner Termin | Ein Termin oder eine Reihe, auf Wunsch mit Follow-up |
„Dieser Workshop ist sehr hilfreich und positiv, um Veränderungen bei sich selbst zu beginnen und sich gegen negative Einflüsse von außen besser abzugrenzen – und darin zu bestärken, dass es okay ist.“
— Simone, Teilnehmerin der Workshop-Reihe im Jobcenter Aurich
Praxisbeispiel: Workshop-Reihe im Jobcenter Aurich
Im ersten Halbjahr 2026 habe ich im Auftrag der Leitung Personalentwicklung des Jobcenters Aurich eine dreiteilige Workshop-Reihe in Präsenz durchgeführt. Zehn Beschäftigte haben teilgenommen.
Die drei Workshops
- Stress verstehen & Stärke leben
- Grenzen setzen
- Gewohnheiten etablieren
Ergebnis
Die Teilnehmenden bewerteten die Reihe insgesamt mit durchschnittlich 8,6 von 10 Punkten.
In den Rückmeldungen zur Wirkung standen zwei Punkte im Vordergrund:
- Die Inhalte ließen sich direkt in den eigenen Arbeitsalltag übertragen. Hervorgehoben wurden der Wechsel zwischen Theorie und Praxis sowie die gut umsetzbaren Übungen.
- Die Teilnehmenden wurden sich bewusst, dass sie selbst etwas verändern können: eigene Grenzen erkennen, sich gegenüber äußeren Einflüssen abgrenzen und neue Gewohnheiten etablieren.
Auf Wunsch der Teilnehmenden folgt ein Follow-up. Über eine Wiederholung der Reihe wird gesprochen.
„Mir hat die Workshop-Reihe sehr gut gefallen. […] Ich habe viel über Stress gelernt, und nun kommt der schwierige Teil: Grenzen setzen, negative Gewohnheiten ablegen und neue etablieren. Dafür bin ich verantwortlich.“
— Fenja, Teilnehmerin
„Katrin nimmt die Teilnehmenden sehr wertschätzend und verständlich mit in die Themen des Workshops.“
— Achim, Teilnehmer
„Wer sich gerne mit sich selbst auseinandersetzt und reflektiert, ist hier genau an der richtigen Stelle.“
— Griet, Teilnehmerin
Passend, ohne aufwendig zu werden
Ich passe Inhalte, Schwerpunkt und Umfang an Ihre Ausgangssituation an. Für Sie bleibt die Vorbereitung überschaubar: Thema, Zielgruppe, Anlass und Rahmen reichen als Ausgangspunkt.
- Workshops und Seminare für Beschäftigte und Teams, in Präsenz oder online, mit bis zu 15 Teilnehmenden
- Eigene Formate für Führungskräfte
- Vorträge für größere Gruppen, etwa bei Gesundheitstagen
- Mehrere aufeinander aufbauende Termine
- Follow-up oder späteres Review
- Zeitlich begrenzte 1:1-Begleitung im dienstlichen Kontext
Gesunde Leistungsfähigkeit ist keine Zusatzleistung. Sie hält die Verwaltung handlungsfähig.
der Beschäftigten im öffentlichen Dienst fühlen sich bei der Arbeit sehr häufig oder oft gehetzt.Quelle: DGB-Personalreport öffentlicher Dienst 2025
sind nach der Arbeit sehr häufig oder oft zu erschöpft.Quelle: DGB-Personalreport öffentlicher Dienst 2025
Beschäftigte fehlen dem öffentlichen Dienst nach Schätzung des dbb.Quelle: dbb Monitor öffentlicher Dienst 2026
Von der Anfrage bis zum Termin
Kostenfreies Erstgespräch
In etwa 30 Minuten klären wir am Telefon oder per Video Thema, Zielgruppe, Anlass und Rahmen. Ich frage genau nach, wie es in Ihrem Haus aussieht, auch zu Datenschutz und Barrierefreiheit.
Konkreter Vorschlag
Sie erhalten ein Konzept mit Inhalt, Umfang, Ablauf und transparenten Kosten. Wir gehen es gemeinsam durch und passen es an. Es eignet sich als Grundlage für Ihre interne Abstimmung.
Durchführung
Das Format findet bei Ihnen, an einem vereinbarten Ort oder online statt, in der Regel als ganzer Tag mit höchstens 15 Teilnehmenden.
Vertiefung
Auf Wunsch greifen wir Erfahrungen aus dem Alltag in einem Follow-up oder Review auf.
Die Details klären wir im Erstgespräch.
Was meine Arbeit besonders macht
Ich habe über 20 Jahre in Konzernstrukturen gearbeitet, in unterschiedlichen Bereichen. Im öffentlichen Dienst war ich nie beschäftigt. Das sage ich offen, denn es hat zwei Seiten: Ich kenne Ihr Haus nicht von innen und frage deshalb im Erstgespräch genau nach. Und ich bringe einen Blick von außen mit, der in Workshops oft neue Fragen öffnet.
Lange habe ich geglaubt, härter, schneller und besser zu sein würde irgendwann reichen. Es reichte nie. Ich wollte das Gedankenkarussell loswerden, wieder schlafen und aufhören, Aufgaben zu übernehmen, nur weil ich schlecht Nein sagen konnte. Und trotzdem meinen Job sehr gut machen. Mit Begleitung und einer eigenen Ausbildung zur Stresscoach habe ich diesen Widerspruch aufgelöst.
Heute verbinde ich diese Erfahrung mit Erkenntnissen aus Psychologie und Verhaltenswissenschaft. Das SELBST-Framework bildet dabei den roten Faden: kein starres Programm, sondern die gemeinsame Denkgrundlage hinter meinen Formaten. Als ausgebildete Ernährungsberaterin habe ich auch diesen Teil der Belastung im Blick.
Häufige Fragen
Wir hatten schon Resilienz- und Achtsamkeitsangebote. Was ist hier anders?
Genau das frage ich im Erstgespräch: Was gab es schon, und was ist davon geblieben? Darauf baue ich auf. Meine Formate setzen nicht bei noch mehr Wissen an, sondern bei dem Raum, das Wissen auf den eigenen Alltag zu übertragen.
Ist ein ganzer Tag notwendig?
Ich empfehle in der Regel einen ganzen Tag, weil Reflexion und Transfer Zeit brauchen. Bei kurzen Formaten sind die Gedanken der Teilnehmenden häufig noch bei laufenden Vorgängen. Halbtägige Formate sind nach Absprache möglich.
Wie wirkt das, und wie lässt es sich belegen?
Ich erhebe die Selbsteinschätzung der Belastung vor und nach dem Workshop und arbeite mit Feedbackbögen. Was Teilnehmende mitnehmen: mehr Klarheit über die eigene Herausforderung und einen persönlichen Praxisplan. Was ich nicht verspreche: weniger Krankenstand oder dauerhafte Verhaltensänderung. Das Grundgerüst entsteht im Workshop, das Festigen im Alltag liegt bei jeder Person selbst.
Welche Rolle spielt die Reflexion?
Sie ist der Kern der Workshops. Die Teilnehmenden betrachten ihren eigenen Arbeitsalltag, erkennen ihre Grenzen und Belastungsmuster und leiten daraus eigene Schritte ab. Am Ende steht ein persönlicher Praxisplan.
Ist auch ein einzelner Termin möglich?
Ja. Ein einzelner Workshop ist möglich, ebenso eine Reihe mit mehreren Terminen. Was passt, klären wir im Erstgespräch.
Wie läuft die Beauftragung ab?
Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit Leistungsbeschreibung und Kosten, das Sie für Ihre internen Unterlagen und einen Angebotsvergleich nutzen können.
Können Ihre Formate Teil des BGM sein?
Ja. Sie lassen sich als einzelner Baustein oder als Reihe in bestehende BGM- und Fortbildungsprogramme einbinden.
Der nächste Schritt
Wenn das Thema in Ihrem Haus ansteht, schildern Sie mir kurz die Ausgangslage. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir in etwa 30 Minuten, ob und in welcher Form ein Format passt. Das Gespräch ist unverbindlich und auch dann sinnvoll, wenn der Bedarf noch nicht genau feststeht.
